LTE-Netz von T-Mobile vorgestellt

 

Auf Basis eines existierenden 3G-Netzes, schaffte T-Mobile in Innsbruck die Grundlage, für ein LTE-Testnetz. In Zusammenarbeit mit Huawei, startete T-Mobile das größte LTE-Testnetz in Europa.

Durch dieses LTE-Testnetz sollen Erfahrungen und Erkenntnisse auf Basis von Kundenerfahrugnen gewonnen werden und dadurch die zukünftige Zuverlässigkeit und Qualität der LTE-Netze weiterentwickelt werden. Dabei sollen diverse Anwendungen zum Einsatz kommen, welche auch Bereiche wie Video-on-Demand mit Datengeschwindigkeiten von 50 MBit/s beeinhalten.

 
 

18 Mio. Euro für LTE Advanced

 

Nachdem die EU bereits in den Jahren 2004 – 2007 die Entwicklungsarbeiten für LTE mit 25 Mio. Euro unterstützt hatte, wird nun die EU erneut ab 2010, über 18 Mio. Euro in die Entwicklungsarbeiten des Mobilfunks der vierten Generation (4G) investieren. LTE ist die zur Zeit zukunftsträchtigste drahtlose Technologie, welche Datenraten von 250 Mbit/s und in der LTE-Advanced Version bis zu 1000 Mbit/s erreichen soll. In Europa wird LTE zur Zeit von Mobilfunkbetreibern in Deutschland, Norwegen, Finnland, Spanien und Schweden getestet und in der ersten Jahreshälfte 2010, wird mit dem Beginn der Vermarktung von LTE, in Norwegen und Schweden gerechnet.

Was bringt LTE-Advanced?

- LTE-Advanced katapultiert den mobilen Internetzugang auf 1 Gbit/s (1000 Mbit/s)
- enormer Kapazitätszuwachs und somit günstigere Preisen für den Endkunden
- die Energieeffizienz erhöt sich, was Strom spart
- die Reichweite erhöht sich und somit können Antennen gespart werden
- Breitband Internet wird auch in ländlichen Gebieten verfügbar sein

 
 

LTE Advanced bis 1 GBit/s

 

Es ist noch nicht einmal LTE eingeführt, da wird schon über eine Erweiterung spekuliert, welche unter dem Name LTE-Advanced eingeführt werden wird. LTE-Advanced ist ein Teil der Initiative IMT-Advanced und es sollen Datenraten von unglaublichen 1 GBit/s erreicht werden. Solche hohen Datenraten werden allerdings in Zukunft nötig sein, da sich das mobile Datenvolumen jährlich um bis zu 300% erhöht. Ausserdem soll die erprobte LTE-Advanved Technik auch da hohe Datenraten sicherstellen, wo Schwachstellen in der Abdeckung des Mobilfunknetzes vorhanden sind.

Da ab 2010 das LTE-Netz ausgebaut werden soll, muss die Umsetzung bzw. der Netzausbau von LTE-Advanced, noch mindestens bis 2011 auf sich warten lassen müssen. Wir sind aber alle sehr gespannt auf LTE-Advanced mit 1 GBit/s

 
 

900 Megahertz nun auch für UMTS und LTE

 

Zukünftig soll auch das 900 Megahertz-Band, welches bisher für GSM reservier war, auch für andere Mobilfunk-Technologien wie UMTS und LTE nutzbar werden. Theoretisch wird dadurch ein flächendeckender Ausbau des UMTS-Netzes möglich, da die Sendemasten größere Abstände haben können und somit wird UMTS bzw. LTE auch in ländlichen Gebieten verfügbar sein können.

Die EU spricht von einer Belebung des Breitbandmarktes und von Impulsen für das europäische mobile Internet. Da die Richtlinien bereits vom Europaparlament abgesegnet wurden, kann die Nutzung ab Oktober in Kraft treten.

 
 

Ericsson bestätigt die LTE-Lizensierung

 

Ericsson teilte mit, daß LTE der neue Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) sein wird und will mit der Lizensierung der LTE-Technologie beginnen.

Die LTE-Lizensierung soll dabei im FRAND-Prinzip (Fair Reasonable And Non Discriminatory) ablaufen, Ericsson will dadurch einen fairen Ausgleich bieten, zwischen den Forschungsaufwand und dem Kundennutzen.

Ericsson besitzt zur Zeit die meisten LTE-Patente und will die Entwicklung der neuen LTE-Technik vorantreiben. Die Schweden besitzten langjährige Erfahrung in im Mobilfunkbereich und haben jetzt schon über 80 Vereinbarungen abgeschlossen.

 
 

LTE Endgeräte und LTE Chipsätze

 

Hersteller von LTE-Chipsätzen und LTE-Endgeräten verwenden bereits in frühen Phasen der LTE-Entwicklung Protokolltestlösungen, um ihre Implementierungen gründlich zu überprüfen. Dabei stehen Tests im Vordergrund, die die grundsätzlichen Funktionen der Protokolle auf der Luftschnittstelle prüfen.

Seit 2009 werden erste LTE-Endgeräte in echten Netzen getestet. Um diese Feldtests so gut wie möglich vorzubereiten, stehen den Herstellern von LTE-Chipsätzen und LTE-Endgeräten spezielle Interoperabilitäts-Testszenarios zu Verfügung, die möglichst genau die Bedingungen in realen Netzen simulieren. Auf diese Weise lassen sich frühzeitig Implementierungsfehler erkennen, was wertvolle Zeit und Kosten spart.

 
 

LTE Technik

 

Die Netz- und Protokollarchitektur von UMTS wurde grundlegend überarbeitet, um den Anforderungen von LTE gerecht zu werden um langfristig auch Dienste wie IPTV und Games-On-Demand anbieten zu können. LTE verwendet eine paketbasierte Netzarchitektur, um hohe Datenraten und kurze Latenzzeiten zu erreichen. Die LTE-Basisstation übernimmt eine wichtige Rolle, sie verwaltet die Funkressourcen bzw. die Zeitablaufsteuerung (Scheduling) der Teilnehmer und initiiert Verbindungen auf der Luftschnittstelle. Damit entfällt der UMTS Radio Network Controller (RNC) und die Zahl der netzinternen Schnittstellen kann deutlich reduziert werden.

Die LTE-Basisstation übernimmt im Wesentlichen die Funktionen des Radio Network Controller. Viele bisher von UMTS bekannte Mechanismen sind für LTE weiter vereinfacht worden. So setzt LTE für die Datenübertragung ausschließlich auf das Prinzip Shared Channel, das den dynamischen Zugriff verschiedener Nutzer auf die Luftschnittstelle erlaubt und sich damit optimal für paketorientierte Dienste eignen. Im Gegensatz zu den klassischen Kabel Leitungen, weist ein LTE-Netz einem Nutzer eine Ressource auf dem Shared Channel nicht für die gesamte Dauer der Verbindung zu, sondern nur dann, wenn ein Datenpaket zu übertragen ist. In Übertragungspausen kann diese Ressource anderen Teilnehmern zugewiesen werden.

Durch die Kombination mit Verfahren zur Link-Adaption lässt sich die Leistungsfähigkeit des Shared Channels weiter steigern. Außerdem kann die Basisstation frequenzabhängige Scheduling-Entscheidungen treffen, wenn zum Beispiel die Verbindungsqualität in einem bestimmten Bereich der Bandbreite besser ist als in einem anderen. Der Scheduling-Mechanismus ist somit sehr komplex, bestimmt aber wesentlich die Leistungsfähigkeit von LTE. Besonders hervorzuheben sind die hohen zeitlichen Anforderungen: Die Basisstation muss in jeder Millisekunde eine neue Scheduling-Entscheidung treffen.

Ein wichtiger Punkt, besonders aus Sicht von Netzbetreibern, ist die Integration von LTE in die bestehenden Mobilfunknetze der Standards (3G WCDMA und 2G / 2.5G GSM / GPRS). Der Wechsel zwischen LTE-Netzen und den Netzen anderer Standards soll reibungslos und unbemerkt von den Mobilfunkteilnehmern verlaufen. Im Unterschied zum bisherigen UMTS verzichtet LTE auf den Compressions Modus. Dieses Verfahren ist vergleichsweise komplex zu implementieren, in LTE liegt es nun an der Basisstation.

 
 

Mobile Geschwindigkeit durch HSDPA

 

HSDPA ist das Kürzel für High Speed Downlink Packet Access, ein Sendeverfahren basierend auf dem Mobilfunkstandard UMTS, das kabellos eine höhere Datenübertragung zu läßt. Die HSDPA-Übertragungsraten liegen zwischen 3,6 – 7,2 Mbit/s. Durch die Aufrüstung der Netze seitens der Anbieter auf HSDPA, sind Werte bis 14,4 Mbit/s und für die Zukunft bis zu 50 Mbit/s möglich.

HSDPA bezeichnet ausschließlich die Downstream Technologie, also den Download. Bedingt durch die nötige Mobilität des surfens mit Laptops oder Handys, steht bei den Geräteherstellern die HSDPA-Technologie im Mittelpunkt. Die Upstream-Technologie HSUPA dagegen entwickelt langsamer. Beide Technologien werden auch als HSPA bezeichnet, sind aber unabhängig voneinander einsetzbar. Wodurch sich auch die unterschiedliche Bezeichnung, HSDPA / HSUPA, erklären läßt.

Mit ein paar kleinen Veränderungen können Notebooks und PC mit einem USB Stick oder Modemkarte von der Geschwindigkeit der Datenübertragung durch die HSDPA-Technologie profitieren. Mit Handys oder Smartphones der neuen Generation, ist die Nutzung problemlos möglich. Viele Produkte unterstützen auch HSUPA, womit ein schnellers Hochladen von Daten, bis zu 1,45 Mbit/s, gewährleistet wird.

Online Games, Games on Demand oder Videos downloaden, alles wird in Zukunft etwas schneller laufen und die Geschwindigkeit wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Videokonferenzen oder Fernsehen mit dem Handy wird mit HSDPA Technologie noch flüssiger ablaufen. Mittlerweile ist HSDPA fast überall, wo UMTS angeboten wird auch erreichbar. Inzwischen kann man ruhig sagen, daß mit HSDPAeine gute Alternative, gegenüber DSL auf dem Markt gekommen ist.

 
 

Welche Frequenzen wird LTE nutzen?

 

LTE (Long Term Evolution) ist gegenüber UMTS um ein vielfaches effektiver um Daten zu transportieren und verschicken zu können. Bedingt durch die Frequenzen von 1,25 Mhz, 2,5 Mhz, 5 Mhz, 10 Mhz und 20 Mhz, erhöht sich die Datenrate um ein vielfaches. LTE arbeitet mit Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO).

Mit diesen Techniken wird jedem LTE-Anbieter möglich werden, Dienste im Internet anzubieten, die weit unter der jetzigen Preispolitik liegen.

 
 

LTE Anbieter – das bringt die Zukunft des Mobilfunks!

 

Anbieter Vodafone zeigte nun ein mobiles LTE-Breitband-System, welches auch Gesundheits- und Multimedia-Anwendungen bietet. Dabei wird die Videokonferenz in HD-Qualität angeboten und der Datenaustausch von Röntgenbildern, Computertomografie, Mammografie und weiteren Daten, können wie in Gesundheitszentren erfolgen.

Um den Standard für die Sprachübertragung schaffen zu können, haben sich die Mobilfunkanbieter zu einem VoLGA-Forum (Voice over LTE via Generic Access) zusammengeschlossen. Dazu gehören Unternehmen und LTE-Anbieter wie Ericsson, Alcatel-Lucent, LG Electronics, Motorola, Nortel, Samsung, Starent Networks, Kineto Wireless, Huawei und ZTE. Natürlich ist auch T-Mobile mit von der Partie.

Wir halten Sie über die aktuellen Neuerungen zu LTE, weiterhin hier auf dieser Seite auf dem Laufenden!